Am Donnerstag gegen 16 Uhr stellte ein 80-jähriger Pensionist, welcher den gesamten Nachmittag über mit Reinigungsarbeiten auf dem Hof seines Schwiegersohnes in Weißenstein (Bezirk Villach) beschäftigt war, den Traktor beim Hof ab. Dort senkte dieser, vermutlich bei eingeschaltetem Motor, die am Traktor angebrachte Heckmulde.
Bei dieser Tätigkeit musste der Mann unter das Lenkrad auf die rechte Seite des Cockpits gegriffen haben und dabei dürfte er unabsichtlich den ersten Gang eingelegt haben. Der Pensionist, welcher sich bei dieser Tätigkeit außerhalb des Traktors zwischen dem Kotflügel der Vorderachse und dem Hinterrad befand, dürfte durch die Vorwärtsbewegung des Traktors umgerissen und vom hinteren Antriebsrad im Bereich des oberen Brustkorbes überrollt worden sein.
Reanimation erfolglos
In der Folge blieb der Pensionist zwischen dem Antriebsrad und der heruntergelassenen Heckmulde stecken. Der Traktor fuhr noch einen Meter nach vorne und schliff dabei den verkeilten Pensionisten mit. Dort prallte der führerlose Traktor gegen einen Anhänger und blieb dort mit sich weiter drehendem Antriebsrad stecken.
Durch die dabei entstandene starke Rauchentwicklung des durchdrehenden Antriebsrades wurde ein Nachbar auf den Vorfall aufmerksam. Er konnte den zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr ansprechbaren Pensionisten unter dem Traktor liegend vorfinden und diesen herausziehen. Reanimationsversuche blieben erfolglos. (red)