Pensionist erschoss sich im Zentrum Athens

Bild: Reuters

Am Mittwoch richtete ein Pensionist mitten in Athen eine Pistole gegen sich. Der hochverschuldete Mann beendete sein Leben mitten auf dem Synthagma-Platz, im Zentrum der griechischen Hauptstadt. Vor dem Parlament setzte er sich eine Pistole an den Kopf und rief: "Ich habe Schulden, ich halte das nicht mehr aus."

Am Mittwoch richtete ein Pensionist mitten in Athen eine Pistole gegen sich. Der hochverschuldete Mann beendete sein Leben mitten auf dem Synthagma-Platz, im Zentrum der griechischen Hauptstadt. Vor dem Parlament setzte er sich eine Pistole an den Kopf und rief: "Ich habe Schulden, ich halte das nicht mehr aus."

In seinem Mantel wurde ein Abschiedsbrief gefunden. Darin habe er die Politik sowie die wirtschaftlichen Unwägbarkeiten genannt, die ihn an den Abgrund gebracht hätten.

Der Mann war pensionierter Apotheker. Eine Passantin sagte im griechischen Fernsehen, sie habe den Mann rufen hören, er wolle seine Schulden nicht an seine Kinder weitergeben. Der Selbstmord ereignete sich den Angaben nach in der Früh, als viele Griechen den Platz im Berufsverkehr passierten.

Später am Tag hielt ein orthodoxer Priester eine Zeremonie am Ort des Selbstmords ab. Einige Athener hinterließen Blumen und Kerzen.

Die tiefe Wirtschaftskrise im hoch verschuldeten Griechenland geht mit Massenarbeitslosigkeit und einbrechenden Gehältern und Pensionen einher. Zugleich haben Depressionen und Selbstmorde in jüngster Zeit stark zugenommen.

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