Österreich

Pensionist mäht Polizisten um: Flucht half nur kurz

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:31

Am Mittwoch hielt ein Polizist gerade einen Betrunkenen an, als ihn ein nachkommendes Auto niedermähte. Der Fahrer hielt zwar an, schaute sich aber nur sein eigenes Auto an, stieg wieder ein und brauste davon. Am nächsten Tag wurde der 83-jährige Fahrerflüchtige aufgespürt und tischte den Beamte eine unglaubliche Begründung für seine Tat auf!

Mittwoch in der Nacht, gegen 22 Uhr wollte das spätere Opfer der Autobahnpolizei Mattersburg auf der A3 auf Höhe Müllendorf eine Polizeikontrolle durchführen. Er winkte einen betrunkenen Autofahrer auf den Pannenstreifen. Kurz danach stieß ein weiterer Pkw den Polizisten um und verletzte ihn schwer am Unterschenkel.

Dann hielt der Fahrer am Pannenstreifen kurz an, stieg aus, begutachtete seinen Wagen, stieg wieder ein und fuhr davon. Sofort begannen die Polizisten nach ihm zu fahnden, blieben aber erfolglos.

Erst am nächsten Tag entdeckten die Beamten am Unfallort, dass der Lenker beim Zusammenstoß sein Nummerntaferl inklusive Halterung verloren hatte. Schnell konnte der Autofahrer ausgeforscht werden.

Kurz danach klopften Polizisten bei dem 83-Jährigen an die Haustür. Der Lenker gab an, durch die Blaulichter geblendet worden zu sein. Er habe zwar ein Geräusch gehört, jedoch geglaubt, das Auto des Betrunkenen touchiert zu haben, da es auf den ersten Fahrstreifen geragt war.

Dass er auch in diesem Fall nicht weiterfahren hätte dürfen, war dem Mann wohl nicht eingefallen. Nicht bekannt ist, wie die Polizisten auf den Erklärungsversuch des Pensionisten reagierten.

 

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