Pensionisten-Überfälle in Graz: Fahndung in Europa

Nach sieben Überfällen auf ältere Frauen wurde in Graz die Soko "Schmuckraub" eingerichtet. Jetzt ein Erfolg: Die Identität des Tatverdächtigen scheint geklärt.

Zwei Wochen lang versetzte ein vorerst unbekannter Täter ältere Frauen in Angst und Schrecken: Sieben Mal schlug er zu, verletzte seine zwischen 69 und 84 Jahre alten Opfer für Goldschmuck zum Teil schwer. Eine Frau schwebte sogar in Lebensgefahr.

Wurde zunächst per Fahndungsfotos nach zwei Männern gesucht, meldete sich einer davon später selbst - und schied als Verdächtiger aus.

Per europäischem Haftbefehl gesucht

Den Ermittlern der eingerichteten Sonderkommission "Schmuckraub" von der Polizei ist es gelungen, die Identität des dringend Tatverdächtigen aus Rumänien zu klären. Adiel Kristian Konstantin, 31 Jahre, ist im Ausland bereits wegen Raub verurteilt. Sein Aufenthaltsort ist derzeit nicht bekannt. Er wird per europäischem Haftbefehl gesucht.

Bis dato wurden über 100 Hinweise aus der Bevölkerung verfolgt. Der entscheidende Hinweis ist aus Rumänien über Verbindungsbeamte erfolgt.

Der mutmaßliche Täter hat sich in Österreich aufgehalten. Es ist unklar, ob er noch hier ist. Er hat aber Familie in der Steiermark. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass die rasch erfolgte Suche nach dem Mann ohne die erlaubte Auswertung von Videomaterial aus öffentlicher Überwachung nicht möglich gewesen wäre. (Red)

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