Ob die Bewerbung per E-Mail angebracht ist, hängt vom suchenden Unternehmen ab. Beachten Sie immer genau die Kontaktdetails, die im Inserat angegeben sind. Werden mehrere Kontaktmöglichkeiten eingeräumt, ist es immer am zweckmäßigsten, die ganz oben angeführte zu verfolgen.
Heute bevorzugen immer mehr Personalverantwortliche elektronische Bewerbungsformen. Weil man die Daten am PC leichter archivieren und weiterbearbeiten kann, wird die Bedeutung von Online-Bewerbungen in den kommenden Jahren noch so weit zunehmen, bis diese Form zur Regel geworden ist. Personalverantwortliche erwarten sich von den online übermittelten Bewerbungsunterlagen aber eine mindestens gleich hohe Qualität wie bei ausgedruckten. Ihr Vorteil liegt bei den geringen Kosten.
Das Erstellen der Bewerbungsunterlagen unterscheidet sich nicht in Struktur oder Umfang, dafür aber durch die eingescannten Fotos und Dokumente von der postalischen Version. Diese sollten Sie möglichst von einem Spezialisten bearbeiten und konvertieren lassen. Ohne das nötige Fachwissen gelingt es gar nicht so leicht, den Spagat zwischen einer akzeptablen Dateigröße und guter Bildqualität (Farbintensität, Kontrast, Schärfe) zu schaffen. Die Abbildungen (am besten als JPEG; darunter idealerweise auch Ihre eingescannte Unterschrift) können Sie direkt in Ihr Textverarbeitungsprogramm einfügen. Beziehen Sie sich auf ein Inserat, so geben Sie im Anschreiben neben dessen Fundort auch eine eventuell genannte Kenn- oder Referenznummer an.
Nun steht es Ihnen offen, die Bewerbung in Einzeldateien (Anschreiben, Lebenslauf, jeweilige Anlagen) oder in einem zusammengefassten Dokument schicken. Letztere Methode ist übersichtlicher (z. B. als einzelnes .doc-File oder virenresistenter: umgewandelt in eine PDF-Datei), bei mehreren Dokumenten kann der Verantwortliche rasch auf die gewünschte Einzeldatei zugreifen. Insgesamt sollte Ihre Bewerbung nicht größer als drei bis vier Megabyte sein, weil sonst Download und Öffnen der Datei(en) die Geduld strapazieren könnte.
Auch wenn Sie sich im Netz bewegen: Vergessen Sie in Anschreiben und Lebenslauf niemals ihre Postanschrift und Telefonnummer. Auch bei der E-Mail-Adresse gilt Vorsicht: Auf Ihr Mailkonto [email protected] verzichten Sie natürlich und verwenden eine neutrale Adresse wie [email protected]. Auch die Bewerbung über Ihr aktuelles Firmenkonto zu schicken, ist tabu. Schicken Sie sie immer direkt an die gewünschte Person. Bei einer anonymen Unternehmensadresse wie [email protected] kann es leicht geschehen, dass Ihre Mail nie den richtigen Empfänger erreichen wird.
Der Umgangston in E-Mails ist vor allem im Privatbereich oft äußerst leger. Achten Sie trotzdem darauf, einen seriösen Ton, wie er im Geschäftsbereich angebracht ist, zu treffen. Emoticons und Webslang haben in einer Bewerbung nichts zu suchen.
PS: Ein hochwertiges Gratisprogramm zur Konvertierung in PDF-Dateien finden Sie unter den Links.
PDF Redirect (Softonic)