Perfektes Ausflugswetter am ersten April-Wochenende

Der April, eigentlich Symbol für unbeständiges Wetter, beginnt mit frühsommerlichen Tagen. Halten sich die Temperaturen am Freitag vielerorts noch zurück, steigt das Quecksilber am Wochenende auf bis zu 26 Grad. Mit den Temperaturen steigt auch die Pollenbelastung.

Am Freitag gibt es nördlich der Alpen und im Osten noch einen kleinen Dämpfer: Hier machen sich tagsüber dichte Wolken einer schwachen Kaltfront sowie auffrischender Nordwestwind bemerkbar. Zwar bleibt es von einzelnen Schauern im östlichen Bergland abgesehen oft trocken, die Temperaturen kommen aber nicht über 13 bis 19 Grad hinaus.

Mehr Sonne und höhere Temperaturen gibt es hingegen im Süden, in der südlichen Steiermark sind sogar Spitzenwerte von bis zu 25 Grad möglich. Die 25-Grad-Marke ist für Metereologen entscheidend. "Wird diese geknackt, spricht man von einem Sommertag", erklärt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas.

Perfektes Wochenende

Am Wochenende erreicht Österreich für die Jahreszeit außergewöhnlich warme Luft. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag scheint oft von früh bis spät die Sonne, ein paar Restwolken sowie flache Dunst- und Nebelfelder lösen sich noch am Vormittag rasch auf. Die Temperaturen steigen verbreitet auf 17 bis 26 Grad, einzig am Samstag bleibt es in Teilen der Steiermark und Niederösterreichs eine Spur kühler.

"Das Wetter eignet sich auf jeden Fall perfekt für einen Ausflug in die Natur. Egal ob Wandern, Radfahren, Laufen oder ein Besuch im Gastgarten", sagt der Wetterexperte.

Auch der Wochenbeginn beständig

Zu Wochenbeginn ändert sich vorerst nichts, das frühsommerliche Wetter mit Temperaturen von bis zu 26 Grad setzt sich fort. Ein Wechsel hin zu typischem Aprilwetter ist vorerst nicht in Sicht.

Das sonnige und warme Wetter sorgt für einen starken Pollenflug. Durch die rasch einsetzende Blüte, wie etwa bei der Birke, ist die Pollenbelastung in den kommenden Tagen sehr hoch. Einen Tipp hat der Meteorologe für alle Pollenallergiker dennoch parat: "Um dem Pollenflug zu entkommen lohnt sich ein Ausflug in die Berge. Dort ist die Belastung zurzeit noch gering."

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