Pernkopf stellt fest: "Wir sind beim Testen die Besten"

NÖ Gemeindebund-Präsident Alfred Ried, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Gesundheits-Landerätin Ulrike Königsberger-Ludwig bei der aktuellen Corona Lagebesprechung.
NÖ Gemeindebund-Präsident Alfred Ried, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Gesundheits-Landerätin Ulrike Königsberger-Ludwig bei der aktuellen Corona Lagebesprechung.NLK Filzwieser
Bei der aktuellen Corona Lagebesprechung im NÖ Landhaus stand fest: Die Pandemie nervt. Doch mit den Testungen bringt man sie unter Kontrolle. 

Im NÖ Landhaus fand eine Lagebesprechung zur aktuellen Corona-Situation statt. Dabei informierten LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP), Gesundheits-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) und Experten wie Gerald Gartlehner wie es derzeit aussieht und wie die weiteren Schritte in Niederösterreich aussehen werden. Dabei sprach sich der niederösterreichische Landeskrisenstab für ein erweitertes Freitesten aus. Der sogenannte Nasenbohrertest soll künftig ebenfalls anerkannt werden.

68.094 Corona-Fälle in NÖ bisher

 „Natürlich geht uns allen diese Pandemie auf die Nerven. Aber wir wissen auch, wie man sie unter Kontrolle bringt, nämlich mit testen, testen, testen. Und wir beweisen derzeit jeden Tag, dass wir die Besten beim Testen sind", stellt Pernkopf fest. Insgesamt sind in Niederösterreich bisher über 2,9 Millionen Antigen- und PCR-Tests durchgeführt worden, damit führt NÖ das österreichweite Ranking an. Insgesamt gab es in Niederösterreich bisher 68.094 Corona-Fälle und 5.715 Corona-Patienten in den Kliniken. „Derzeit liegt die OP-Auslastung bereits wieder bei über 90 Prozent, die elektiven Operationen werden wieder Schritt für Schritt hochgefahren“ so Pernkopf.

Maske tragen, Abstand halten und Hände waschen

„Testen und Contacttracen hilft Infektionsketten zu erkennen und zu brechen,“ meint Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.  An mittlerweile über 300 fixen Standorten in Niederösterreich könne man bereits regelmäßig seinen Covid-Status checken lassen. Dabei wurde von allen Anwesenden auch die Forderung an das Gesundheitsministerium wiederholt, die sogenannten „Nasenbohrertests“ für die Berufsgruppen- und Eintrittstestungen behördlich anzuerkennen.

Angesichts eventueller neuer Virus-Varianten gelte es jene Maßnahmen einzuhalten, die es bereits zu beachten galt: Maske tragen Abstand halten und Hände waschen. Die südafrikanische Mutationsvariante sei in Niederösterreich aber aktuell nicht nachweisbar.

531.000 Personen für Impfung angemeldet

Der Krisenstab zeigt sich auch mit der Impfrate zufrieden. Bisher hätten in Niederösterreich über 94.000 Personen eine erste Impfung erhalten, etwas mehr als 33.000 bereits die zweite Teilimpfung. 531.000 Personen sind vorregistriert. NÖ Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl, GVV-Präsident Rupert Dworak und Bürgermeister Matthias Stadler, Vorsitzender des Städtebundes NÖ, würdigten das Engagement der Einsatzkräfte und Freiwilligen bei der Umsetzung der Teststrategie in den Gemeinden und Städten. 

Nachbesserung bei Impfanmeldung

Patientenanwalt Gerald Bachinger sieht jedoch Verbesserungsbedarf bei der Impfanmeldung. „Hier wird nachgebessert, besonders was die sprachlichen Formulierungen bei der Online-Anmeldung betrifft.“  Impfkoordinator des Landes Niederösterreich, Christof Constantin Chwojka, gab auch ein klares Bekenntnis zum Impfstoff AstraZeneca ab. Dieser Impfstoff werde in Niederösterreich nun bei Personen im Gesundheitsbereich unter 65 Jahren zum Einsatz kommen. Chwojka Resümee: „Der beste Impfstoff ist jener Impfstoff, der zur Verfügung steht.“

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