Nichts ging mehr bei der U3, zumindest für eine kurze Zeit. Polizisten ließen die Öffi-Nutzer nicht einmal mehr bis zur U-Bahn hinunter, beide Fahrtrichtungen wurden gesperrt.
Wie die Wiener Linien auf "Heute"-Anfrage erklären, dürfte es sich bei dem Einsatz um ein unberechtigtes Betreten des Gleisbettes gehandelt haben. "Eine Person dürfte sich wohl zuerst auf den Gleisen befunden haben und sei dann in Richtung eines Tunnels weitergegangen", so eine Sprecherin der Wiener Linien.
Bei solchen Einsätzen werden natürlich sofort alle Züge angehalten und der Strom in den Stationen ausgeschalten. Dann gehen die Einsatzleiter der Wiener Linien die Gleise ab. Unterstütz werden sie dabei natürlich von der Polizei, weshalb Leserreporter Beamte in der Station sahen.
Im konkreten Fall konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden. "Wir haben niemanden mehr auf den Gleisen gefunden. Der Fahrtbetrieb kann also wieder aufgenommen werden", so die Wiener Linien.
Sie appellieren in solchen Fällen auch an ihre Fahrgemeinschaft. Sollten Fahrgäste Personen im Gleisbett beobachten, ist schnelles Handeln gefragt. "Bitte in solchen Fällen nicht lange zögern und sofort die Notstopp-Taste in den Stationen drücken", betont die Sprecherin.