Persönlicher Inflationsrechner brach zusammen

Gleich nach den ersten Medienberichten zum neu gelaunchten "persönlichen Inflationsrechner" der Statistik Austria ist der Dienst wegen Überlastung zusammengebrochen.

Gleich nach den ersten Medienberichten zum neu gelaunchten "persönlichen Inflationsrechner" der Statistik Austria ist der Dienst wegen Überlastung zusammengebrochen.

Ab sofort stellt Statistik Austria auf der Webseite einen "" bereit, mit dem alle Interessierten die Teuerung für ihren persönlichen Haushalt mit der offiziellen Inflationsrate vergleichen können.

Die IT-Abteilung arbeitete am Montag an der Behebung, bestätigte die Behörde. Danach könne man die Teuerung, wie sie einen ganz persönlich trifft, wieder berechnen.

Und so geht´s

Trägt man die eigenen Ausgaben in den "persönlichen Inflationsrechner" ein, steht auf einen Blick die Information zur Verfügung, ob der eigene Haushalt stärker oder schwächer von der Inflation betroffen ist, als der gesamtösterreichische Durchschnitt. "Aktuelle preisstatistische Daten können mit dem persönlichen Inflationsrechner auf einfache Art und Weise für individuelle Analysen genutzt werden", fasst Konrad Pesendorfer, fachstatistischer Generaldirektor von Statistik Austria, zusammen.
Der Verbraucherpreisindex als Inflationsmaßstab kann und soll nicht das Gewichtungsschema einzelner Haushalte abbilden, heißt es auf der Homepage der Statistik Austria. Die aus ihm ermittelte Inflationsrate gelte als Maßstab der allgemeinen Teuerung in Österreich und gehe von einem einzigen allgemeinen Gewichtungsschema aus, das alle im Inland getätigten Konsumausgaben berücksichtigt. Was damit objektiv gemessen wird, bildee aber nicht ab, was subjektiv von Konsumentinnen und Konsumenten empfunden werde.

Max. 41 Ausgabengruppen

Mit dem neuen Tool kann nun eine persönliche Inflationsrate ermittelt werden. Diese wird durch Eintragen der eigenen Ausgabenwerte für bis zu 41 Ausgabengruppen, z. B. Nahrungsmittel und Miete, berechnet. Die Teilindizes des Verbraucherpreisindex werden dadurch neu gewichtet und ergeben im Resultat eine individuelle, persönliche Inflationsrate.

Achtung: Der persönliche Inflationsrechner dient rein informativen Zwecken. Die mit ihm berechnete persönliche Inflationsrate ist kein von Statistik Austria verlautbarter Indikator für jegliche vertragliche Wertsicherung.

 

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