Peter Rapp trifft Waldrapp 'Peter' in Schönbrunn

Bild: Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky

Publikumsliebling Peter Rapp hat einen Vogel, der bald ziemlich groß sein wird. Der Vogel heißt ebenfalls Peter und ist ebenfalls ein Rapp, ein Waldrapp. Die bedrohten Tiere werden in Schönbrunn vom 2. bis 4. Mai abgefeiert.

übernommen. Peterchen ist noch ein Baby und wird mit der Hand aufgezogen, kann aber schon genauso großherzig dreinschauen wie sein berühmter Namensvetter. Peterchen ist putzig zum Anschauen, allerdings vom Aussterben bedroht.

Um der stark bedrohten Tierart zu helfen, feiert Schönbrunn vom 2. bis 4. Mai das große Waldrappfest "Reason for Hope". "Die Besucher können zusehen, wie die menschlichen Ziehmütter die kleinen Waldrappküken mit der Hand aufziehen und auf sich prägen. Außerdem können sie das Fluggerät bestaunen, mit dem die Forscher später ihren Schützlingen den Weg in den Süden zeigen", freut sich Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Neben jeder Menge Information zu diesen "schrägen Vögeln" gibt es für die Kinder auch ein buntes Programm, wie zum Beispiel einen Waldrapp-Spielplatz, Bastelkurse für einen Waldrapp-Schnabel oder einen Geschicklichkeitsspiel, bei dem man versuchen muss wie ein Waldrapp Plastik-Würmer aus dem Sand zu "picken".

 

Peter besuchte Peterchen

In Europa ist der Waldrapp bereits im 17. Jahrhundert verschwunden. Nun wird der Ibisvogel im Rahmen eines aufwändigen EU-Projekts wiederangesiedelt. Der Tiergarten Schönbrunn unterstützte das Projekt des Waldrappteams von Anfang an. Moderator Peter Rapp stimmte sofort zu die Patenschaft für die Rappe zu übernehmen. Bei der Aufzucht der Küken hat Peter vorbeigeschaut und Peterchen kennengelernt. Wenn Peterchen groß ist, wird er ausgewildert. Seine Wanderrouten kann man dann per APP mitverfolgen.

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