Die Meile vom Radetzkyplatz bis zur Rasumofskygasse (Landstrasse) gilt schon seit Jahren als logischer Kandidat für 30er-Tempolimit und Verkehrsberuhigung: Von Ampeln ungestört dient die Löwengasse als Meile für Tempobolzer, obwohl unzählige Geschäfte, zwei Schulen und der Tourismus-Hotspot Hundertwasserhaus angesiedelt sind.
Die überparteiliche Petition für eine „L(i)lebenswerte Löwengasse" setzt darauf, dass praktisch alle anderen Seitengassen im Weißgerberviertel bereits über eine 30-Kmh-Zone verfügen und mit der Löwengasse ein geschlossener verkehrsberuhigte Raum entstehen würde.
Wiener Linien sollen jetzt entscheiden
Bezirksvorsteher Erich Hohenberger (S) kündigt gegenüber „heute" an, die Petition zu akzeptieren und – weil der 1er über die Löwengasse führt – die Wiener Linien über eine Umsetzung entscheiden zu lassen.
Die Löwengasse wäre damit ein Präzedenzfall für die Wiener Verkehrspolitik: Denn bislang gibt es 30er-Zonen in Wien lediglich mit Busverkehr, „städtische Hauptstrassen" waren für die Bim bisher unantastbar geblieben.