Österreich

Petition für Demoverbot wird ausgeweitet

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:16

Im August haben Demonstranten in der City den Gastgarten der "Aida"-Filiale am Stephansplatz verwüstet. Juniorchef Dominik Prousek hat daher gemeinsam mit ÖVP Wien Landesobmann Gernot Blümel eine Petition gestartet, die Demos mit Gefahrenpotential in der Innenstadt verbieten soll. Die Petition wird nun auf die Mariahilfer Straße ausgedehnt.

Im August haben Demonstranten in der City den Gastgarten der "Aida"-Filiale am Stephansplatz verwüstet. Juniorchef Dominik Prousek hat daher gemeinsam mit ÖVP Wien Landesobmann Gernot Blümel eine Petition gestartet, die Demos mit Gefahrenpotential in der Innenstadt verbieten soll. Die Petition wird nun auf die Mariahilfer Straße ausgedehnt.
Bereits 112 Unternehmer aus der City haben die Petition unterzeichnet. Ihr Ärger ist verständlich: Im vergangenen Jahr gab es 14.078 Demonstrationen und 101 Ringsperren bis zum heurigen September waren es 6.599. "Die ständigen Demonstrationen sind nicht nur ein enormes Problem und ein großes Ärgernis, sondern verursachen auch einen großen Schaden", so Blümel im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag.

Es geht um die Sicherheit

Einer der Betroffenen ist "Aida"-Juniorchef Dominik Prousek: "Uns geht es nicht nur um den wirtschaftlichen Schaden, sondern vor allem auch um die Sicherheit." Gemeinsam mit Blümel fordert Prousek nicht nur ein Demoverbot in der City, sondern auch die Schaffung von eigenen Demo-Zonen, etwa am Heldenplatz, auf der Donauinsel oder in der Praterallee.

Auch für "MaHü"-Geschäftsleute

Nachdem die Petition in der City auf großen Anklang gestoßen ist, können nun auch Geschäftsinhaber auf der Mariahilfer Straße teilnehmen. "Aida"-Pressesprecher Stefan Ratzenberger rechnet mit einem Endergebnis von rund 200 Unterschriften. In den kommenden zwei Wochen liegt die Petition in den "Aida"-Filialen im 1. und 6. Bezirk auf, auch Privatpersonen können mitmachen.

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