Direkt hinter der Wiener Stadthalle liegt die Kirche Christus König der Pfarrer Neufünfhaus. Pastoralassistent Árpád Paksánszki will den 60. Eurovision Song Contest dazu nutzen, gläubige Teilnehmer, Journalisten und Fans in sein Gotteshaus zu locken. Während der gesamten Woche öffnet er täglich für einige Stunden die Pforten.
Direkt hinter der Wiener Stadthalle liegt die Kirche Christus König der Pfarrer Neufünfhaus. Pastoralassistent Árpád Paksánszki will den 60. Eurovision Song Contest dazu nutzen, gläubige Teilnehmer, Journalisten und Fans in sein Gotteshaus zu locken. Während der gesamten Woche öffnet er täglich für einige Stunden die Pforten.
Nur eine Zaun trennt momentan die Rückseite der Pfarre vom bunten Treiben in der Stadthalle. Teile des Kryptahofs hat man sogar an den Veranstalter des Song Contests vermietet. Doch laut Pastoralassistent Árpád Paksánszki will man nicht nur finanziell, sondern auch spirituell von dem Großereignis profitieren.
Deswegen bietet die Pfarre Neufünfhaus vom 18. bis zum 23. Mai allen Teilnehmern, Journalisten, Anrainern, Fans oder vom Song Contest Genervten ein spezielles Service und öffnet die Kirche jede Tag von 9 bis 12 Uhr als Ort der Stille und des Auftankens. Jeder soll laut Paksánszki hier Ruhe finden.
Am Freitag vor dem Finale lädt man um 18 Uhr zu einem interreligiösen Gebet ein. Getreu dem Motto "Building Bridges" wird mit Vertretern unterschiedlicher Religionsgemeinschaften für Brückenbauer auf dieser Welt gebetet. Neben einem katholischen Priester wird auch ein Vertreter des Islam und auch ein buddhistischer Geistlicher anwesend sein.