Pfarrer baut in Wien zweites VinziDorf für Obdachlose

38 VinziWerke gibt es bis dato in Österreich. In genau einem Jahr soll eine 39. Einrichtung der Vinzenzgemeinschaft Eggenberg bezugsfertig sein: Das VinziDorf Wien.

 

Der Baubescheid für das VinziDorf Wien ist rechtskräftig. Seit 2002 kämpft Pfarrer Wolfgang Pucher um einen dauerhaften Wohnplatz für die so genannten „sleeping roughs“ - Inländer, die auf der Straße, unter Brücken, auf Toiletten, am Bahnhof etc. schlafen und leben. „Genau diese Menschen wollen wir unterbringen. Sie gehen nicht in Notschlafstellen oder werden wegen ihres Verhaltens dort nicht aufgenommen. Ihnen möchte die Vinzenzgemeinschaft Eggenberg ein Zuhause geben, in dem sie so leben dürfen, wie sie können und wollen.“

 

16 Wohnmodule und 8 Wohneinheiten

In Hetzendorf in Meidling wird der Garten eines ehemaligen Exerzitienhauses für das Bauprojekt herangezogen. Das Grundstück ist im Besitz der Österreichischen Lazaristenprovinz. Es umfasst eine Fläche von 3700m². Das VinziDorf Wien wird aus 16 Wohnmodulen und 8 Wohneinheiten bestehen. Sanitäre Anlagen, ein Aufenthaltsraum, und eine Küche werden in der Ausstattung inbegriffen sein.

Spatenstich ist im Frühjahr 2016 – Architekt Alexander Hagner rechnet mit einer Fertigstellung bis Winter 2016.

 
Die VinziWerke finanzieren sich hauptsächlich durch Spenden. Das VinziDorf Wien bekommt noch kein Geld aus öffentlicher Hand und ist somit auf großzügige Spender und Ehrenamtliche angewiesen.

 

 

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