Der 64-Jährige segnete noch die Gläubigen, kurz darauf kollabierte er vor den Augen der versammelten Kirchengemeinde. Er verstarb kurze Zeit später.
28 Jahre lang hatte Dietrich K. seine Kirchengemeinde in Duisburg begleitet und die Worte Gottes gepredigt. Am Sonntag wollte der 64-Jährige Abschied nehmen und seinen wohlverdienten Ruhestand antreten, doch dieser schöne Tag des Dankes und der Würdigung endete in"Fassungslosigkeit und Entsetzen".
Noch während seiner Abschiedspredigt in der vollbesetzten Jesus-Christus-Kirche kollabierte der langjährige Pfarrer vor den Augen seiner Schützlinge. Ein Notarzt versuchte, den 54-Jährigen vor Ort zu reanimieren. Dietrich K. wurde noch in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er noch am gleichen Tag verstarb.
Stilles Gedenken
"Nach der schrecklichen Wende, die viele Gottesdienstbesucher miterlebten, bleibt eine tiefe Erschütterung. Dietrich K. wird eine schmerzliche Lücke hinterlassen", schreibt die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis in ihrem Nachruf. "Mit unseren Gedanken sind wir vor allem bei seiner Familie, mit der er seinen Ruhestand aktiv geplant hatte."
Noch bis 13. März bleibt die Kirche für alle Menschen, die Dietrich K. still gedenken möchten, geöffnet. Dort können sie ihrer Trauer auch in Kondolenzbüchern still Ausdruck verleihen können.
Der einzige Trost, der den Mitgliedern der Kirchengemeinde, angesichts dieses unfassbaren Todes bleibe, sei, dass Pfarrer Dietrich K. selbst bis zum Ende verkündete: "Jesus Christus spricht: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt!"
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(rcp)