Wild-West-Einsatz auf der Westautobahn! Bei Rutzenmoos (Bez. Vöcklabruck) waren sechs Pferde und ein Esel auf der A1, sie mussten von der Feuerwehr eingefangen werden. Verletzt wurde bei dem ungewöhnlichen Einsatz zum Glück niemand, die Autobahn war allerdings zwei Stunden gesperrt.
Wild-West-Einsatz auf der Westautobahn! Bei Rutzenmoos (Bez. Vöcklabruck) waren sechs Pferde und ein Esel auf der A1, sie mussten von der Feuerwehr eingefangen werden. Verletzt wurde bei dem ungewöhnlichen Einsatz zum Glück niemand, die Autobahn war allerdings zwei Stunden gesperrt.
Da staunten die Mitglieder der FF Rutzenmoos nicht schlecht, als die gegen 1.45 Uhr zum Einsatz gerufen wurden. Denn sieben Tiere mussten sie noch selten retten. Die Ponys, zwei große Pferde und ein Esel waren aus einer nahen Koppel entlaufen, hatten es irgendwie auf die Autobahn geschafft.
"Wir haben dann die Autobahn abgesperrt und die Tiere eingefangen, was gar nicht so einfach war", sagt Kommandant Josef Riedl. Gegen vier Uhr früh waren die Ausreißer dann alle eingefangen, sie wurden am Hof von Fritz Baumgartinger (50) vorübergehend untergebracht.
"Ich habe meine Gerätehalle kurzerhand umfunktioniert, mit Traktoren und Anhängern einen Bereich für die Tiere abgesperrt", so der 50-Jährige. Im Laufe des Vormittags wurden die Tiere dann nur wenige Kilometer entfernt zu Besitzerin Evelyn Steimer gebracht.
Diese meinte im "Heute"-Gespräch: "Ich habe es zunächst gar nicht bemerkt, bin von der Polizei mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen worden. Zum Glück ist nichts passiert." Steimer ist im Ort bekannt für ihre Tierliebe, rettete schon einige Vierbeiner vor dem Weg zum Schlachthof.
Wie den Pferden sowie dem Esel die "Flucht" gelungen war, ist derzeit noch völlig unklar.
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