Pfingstverkehr forderte acht Todesopfer

Mehr als die Hälfte der Todesopfer waren mit dem Motorrad unterwegs.
Mehr als die Hälfte der Todesopfer waren mit dem Motorrad unterwegs.Bild: picturedesk.com/APA
Am Pfingstwochenende sind heuer acht Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben gekommen – die meisten Todesopfer waren Biker.

Laut Angaben des Innenministeriums sind in der gesamten Pfingstwoche zehn Menschen im Straßenverkehr umgekommen. 2017 waren es 14.

Allein am Wochenende sind acht Menschen tödlich verunglückt, im Vergleich zum Vorjahr sind das zwei Tote mehr. Mehr als die Hälfte der Verunglückten waren mit dem Bike unterwegs. Drei der tödlichen Unfälle ereigneten sich in Niederösterreich, die anderen in der Steiermark, Kärnten, im Burgenland, Oberösterreich und in Salzburg.

Am wenigsten Verkehrstote gab es übrigens in den Jahren 2013 und 2016, damals waren es jeweils vier.

Zu schnell und abgelenkt

Insgesamt sind seit dem 1. Jänner 136 Menschen im Straßenverkehr getötet worden, im Vergleichszeitraum 2017 waren es 125 Personen und 2016 135. Unfallursache Nummer 1 bleibt erhöhte Geschwindigkeit, gefolgt von Unachtsamkeit und Ablenkung.

Hier eine Auflistung der tödlichen Unfälle:

Niederösterreich: Bei einer Probefahrt ist ein 40-jähriger

Motordreirad-Lenker am Pfingstsamstag auf einer Gemeindestraße ohne Helm auf den unbefestigten Straßenrand geraten und gegen einen Baum geprallt. Mehr dazu >>>

Niederösterreich: Ein Radfahrer (71) fährt am Sonntag auf einem Güterweg vor einer Rechtskurve geradeaus und stürzt in einen Wassergraben.

Niederösterreich: Ein Motorradfahrer (34) ist am Pfingstmontag in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw gekracht. Mehr dazu >>>

Oberösterreich: Ein Pkw-Lenkerin übersah einen 53-jährigen Motorradfahrer aus Suben. Dieser erlag trotz Reanimationsversuche der Notärzte seinen schweren Verletzungen. Mehr dazu >>>

Salzburg: Am Pfingstfreitag rutscht ein 57-jähriger Biker in einer Rechtskurve auf der nassen Fahrbahn weg, prallt gegen einen Klein-Lkw und erleidet tödliche Verletzungen.

Kärnten: Ein 33-jähriger Lenker eines Klein-Lkw ist in einer Rechtskurve gegen einen Baum gekracht. Ein nicht angegurteter Insasse (34) ist am nächsten Tag im Krankenhaus verstorben.

Steiermark: Ein 49-Jähriger übersah am Freitag bei einen Fußgänger (34), erfasste diesen und beging Fahrerflucht. Der Passant starb an Ort und Stelle, der Lenker wurde später ausgeforscht. Mehr dazu >>>

Burgenland: Ein ungarischer Pkw-Lenker (33) überholte am Pfingstsamstag ein Fahrzeug und prallte frontal gegen das Auto einer Landsfrau. Die 55-Jährige wurde tödlich verletzt. Mehr dazu >>>

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(red)

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