Privat finanziert

Pflanzentröge als Terror-Rammschutz in Wiener City

Drei riesige Betonwannen stehen nun Passanten in der Wiener Bognergasse im Weg. Die Reindln werden noch begrünt, sind ein Rammschutz gegen Anschläge. 
Thomas Peterthalner
21.12.2023, 06:00
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Touristen und Einheimische liefen in der Wiener City schon fast dagegen: Seit kurzem stehen in der Bognergasse, zwischen Am Hof und Graben, drei massive Betontröge auf dem Pflaster. Grund? Die Hindernisse sollen eine Amokfahrt verhindern. "Es ist ein Rammschutz gegen Terroranschläge", heißt es aus der Bezirksvorstehung Innere Stadt in Wien. Die tonnenschweren Tröge sollen verhindern, dass Attentäter beschleunigen und schnurgerade in eine Menschenmenge rasen können. 

Rammschutz gegen Terroranschlag

Der Rammschutz ist Teil des Anti-Terror-Konzepts für die Innere Stadt. Dieses wurde in Zusammenarbeit mit Polizei und privaten Unternehmen ausgearbeitet. Kärntner Straße, Hofburg, Rathausplatz und Parlament wurden bereits mit Pollern gesichert. Auch die Mariahilfer Straße in Wien-Mariahilf bekam schon einen Rammschutz. Betonelemente schützen die Weihnachtsmärkte. 

"Auftraggeber der Maßnahme in der Bognergasse war die MA28", so ein Sprecher von Bezirksvorsteher Markus Figl (VP) zu "Heute". Die Pflanzentröge werden noch begrünt, sollen im Sommer dann für ein bisschen Abkühlung sorgen und das Mikroklima verbessern.

Privat finanziert

In der Bognergasse wurden die Anti-Terror-Tröge angeblich von privaten Firmen, wie dem Schwarzen Kameel bezahlt, mehr will man dazu nicht verraten. Ähnlich aussehende Begrünungselemente gibt es auch am umgestalteten Neuen Markt, der als Public-Private-Partnership-Projekt realisiert wurde. Ein Großteil der Kosten wurde auch am Neuen Markt von einem privaten Unternehmen getragen. 

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