Pflegeskandal: Ermittlungen vor Abschluss - bald Anklage?

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Vier Monate nach Auffliegen des "Pflegeskandals" im Clementinum im Bezirk St. Pölten sind die polizeilichen Erhebungen fast abgeschlossen. Ein Ermittler: "Die Suppe ist dünner als angenommen."
im Bezirk St. Pölten sind die polizeilichen Erhebungen fast abgeschlossen. Ein Ermittler: "Die Suppe ist dünner als angenommen."

Einiges ist jetzt anders im Clementinum, unter anderem gibt es eine neue Leiterin – und: Die Ermittlungen stehen kurz vor dem Ende. "Am 1. Februar habe ich alle beschlagnahmten Sachen, unter anderem mein Handy, zurückbekommen", so eine . Ein Pfleger war im Oktober einvernehmlich gekündigt, ein Quartett entlassen worden.

Die Angestellten sollen Greise gequält und gefoltert haben. Die 48-Jährige beteuerte immer ihre Unschuld, sprach von einer Intrige. "Ich glaube nicht, dass allzu viel übrig bleiben wird beim Prozess. Die Suppe ist recht dünn", bilanziert ein Ermittler. Wie viele Beschuldigte überhaupt vor Gericht müssen, ist noch unklar, laut Staatsanwaltschaft St. Pölten ist der Polizei-Akt noch nicht eingetroffen.

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