Der junge Fischadler war auf der Durchreise von Russland in sein südliches Winterquartier, als er im oberösterreichischen Lengau notlanden musste. Der verzagte Vogel blutete am Fuß und konnte nicht mehr allein vom Waldsee bei Mittererb abheben.
Die Pfotenhilfe nahm das abgemagerte Tier unter ihre Fittiche. Der ängstliche Adler dürfte durch einen Stromschlag verletzt worden sein, so die Tierärzte. Eine Zehe ist ihm bereits abgestorben. Vogel-Experte Hans Frey von der von Eulen- und Greifvogelstation Haringsee (NÖ) vermutet auch Weichteilverletzungen an den Flügeln.
Mittlerweile ist der Fischadler auf dem Weg der Besserung, frisst wieder und wird bald wieder fliegen können. (sk)