Eine undichte Decke macht dem Lehrpersonal und den Schülern des Gymnasiums in Klosterneuburg das Leben schwer. Besonders heftig war der Wassereintritt bei den letzten Unwettern.
Im Jahr 2011 wurde am Bundesgymnasium in Klosterneuburg fleißig zugebaut. Der moderne Neubau sollte den Platzmangel aufgrund der hohen Anzahl an Schülern lindern. Auch Teile des Altbaus wurden saniert und umgebaut. Doch seit einiger Zeit ist das Dach – gelinde gesagt – mehr als undicht. Beim letzten heftigen Unwetter mit hohen Niederschlagsmengen, regnete es in die Bibliothek (Anm.: im Altbau), woraufhin das Wasser bis in den Werkraum im Keller ronn und auch in mehrere Klassenräume (siehe Video). Die Feuerwehr musste mit Nasssaugern und Pumpen ausrücken.
"In der Aufstockung, in der sieben der acht vierten Klassen untergebracht sind, ist im gesamten Deckenbereich Wasser eingetreten. Teilweise sind Mobiliar und Geräte in Mitleidenschaft gezogen", so Interims-Direktorin Hemma Poledna in einem Brief an die Eltern.
Unterricht in Bezirkshauptmannschaft
Sechs Klassen mussten daraufhin ausgelagert werden – ein Teil der Schüler wird nun in den Räumlichkeiten der ehemaligen Bezirkshauptmannschaft rund fünf Gehminuten vom Gymnasium entfernt unterrichtet.
Fritz Lengauer, Sprecher des Landesschulrats NÖ: "Das Gebäude gehört der Bundesimmobilien-Gesellschaft. Der letzte Wasserschaden ist mittlerweile behoben. Jetzt wird ein technischer Prüfbericht erstellt und geschaut, ob weitere Maßnahmen nötig sind. Falls ja, wird das in den Sommerferien gerichtet."
(nit)