Pfuscher zerstörten bei Asphalt-Arbeiten Parkplatz

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Illegale Asphaltierer waren in Oberösterreich am Werk: Sie ruinierten durch ihren Pfusch am Dienstag den Parkplatz einer Firma im Bezirk Wels-Land und verlangten dafür auch noch mehr als 12.000 Euro.

Eingefädelt hat den Deal ein 29-jähriger Ire. Er bot einer Mitarbeiterin der Firma Asphaltierungsarbeiten zu einem "besonders günstigen Preis" an. Denn in der Nähe würden gerade gleichartige Arbeiten durchgeführt. Dort werde aber Asphalt übrig bleiben. Dieser könnte kostenlos zur Verfügung gestellt werden, lediglich die Arbeitszeit müsse bezahlt werden. Nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung wurde ein Auftrag nur zur Ausbesserung von Schlaglöchern auf dem Firmenparkplatz erteilt.

Bitumen-Kies-Schicht machte Parkplatz unbenutzbar

Doch die sechsköpfige Mannschaft hielt sich nicht an die Vereinbarung, sondern trug auf insgesamt 570 Quadratmetern eine Bitumenschicht vermengt mit Kies auf - und zwar so dilettantisch, dass die Fläche seither für den Fahrzeugverkehr nicht benutzbar ist. Die Mitarbeiterin des Auftraggebers bemerkte dies und forderte die sofortige Einstellung der Arbeiten. Daraufhin führten zwei Mitglieder der Partie "Vermessungsarbeiten" mit einem manipulierten Maßband durch. So kam eine angebliche Fläche von 814 Quadratmetern zustande, die in Rechnung gestellt wurde. Sie machte mehr 12.000 Euro aus.

Die Auftraggeberin verweigerte die Zahlung und holte die Polizei. Nach dem Abschluss ihrer Erhebungen wurden alle Beschuldigten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt. Außerdem wurde die Finanzpolizei auf Übertretungen von arbeitsrechtlichen Bestimmungen aufmerksam gemacht.

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