Philippa Strache attackiert FPÖ-Landesrat Waldhäusl

Nachdem der niederösterreichische FPÖ-Landesrat Gottfried Waldhäusl sich in "Heute" zu Wort gemeldet hat, attackiert ihn nun Philippa Strache.
Waldhäusl hatte im "Heute"-Interview zum gefallenen FPÖ-Vizekanzler und Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und seinen aktuellen Wortmeldungen erklärt: "Wie verzweifelt muss ein Mensch sein, wenn er vor dem Scherbenhaufen seines Lebenswerks steht und dennoch jeden zweiten Tag barfuß in die Scherben tritt." Eine Aussage, die nun für Zündstoff in der eigenen Partei sorgt.

Attackiert wird Waldhäusl nun von Philippa Strache, der Ehefrau des Ex-Parteichefs und Tierschutzbeauftragte der FPÖ. "Stark! Bei einem Parteikollegen nachzutreten, wenn dieser die schlimmste Phase seines Lebens durchlebt. Nur um eine Antwort später eine Frage zu eigenen offenen Verfahren zu beantworten...", schreibt Strache auf Facebook.



"Erstaunlich, wie schnell Menschen vergessen"

Gemeint mit dem offenen Verfahren ist die Causa Asyllager Drasenhofen. Gegen Waldhäusl, für den die Unschuldsvermutung gilt, wird Amtsmissbrauch "im Sinne eines Freiheitsentzugs ohne entsprechende Rechtsgrundlage" vorgeworfen, die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt. Waldhäusl meint dazu: "Ich bin sicher, dass die laufenden Verfahren gegen mich bald eingestellt werden. Dann ist auch offiziell bestätigt, dass rechtlich alles in Ordnung war."

CommentCreated with Sketch.23 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Übrigens haben diese Verfahren unter einem Bundesparteiobmann Strache begonnen... der weder nachgetreten, noch sich sonst irgendwie unfair verhalten hat.

Erstaunlich, wie schnell Menschen vergessen", schreibt nun Strache auf ihrer Facebook-Seite. Und: "Übrigens- Das einzige Mal als Heinz Christian Strache vor einem Scherbenhaufen gestanden ist, war 2005, als er die Partei mit Schulden und bei rund 3% übernommen hat." (rfi)

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