Philippa Strache: "Ich finde Nina Proll mutig"

Versteht Proll: Philippa Strache mit Ehemann Heinz-Christian und Hündin Odi
Versteht Proll: Philippa Strache mit Ehemann Heinz-Christian und Hündin OdiBild: Denise Auer
Heinz-Christian Straches Ehefrau, FPÖ-TV-Moderatorin Philippa Strache, zeigt Verständnis für #metoo-Kritikerin Nina Proll.

Mit ihren provokanten Aussagen zur Sexismus-Debatte („Das Jammern nervt") verärgerte „Vorstadtweib" Nina Proll vor allem Frauen. Nach ihrem umstrittenen Interview im Ö3-„Frühstück bei mir" bekommt die Schauspielerin nun unerwarteten weiblichen Zuspruch.

Philippa Strache, Moderatorin und Ehefrau von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, erklärt sich solidarisch: „Ich finde Nina Proll mutig. Sie wusste, dass sie ein enormes Gegenecho erwartet und steht trotzdem zu ihrer Meinung."

"Nicht jede Frau so forsch wie Proll"

Dennoch betont Ex-Model Strache: „Proll sagt, sie war selbst nie Opfer sexueller Belästigung. Nicht jede Frau ist so forsch wie sie oder kann sich so zur Wehr setzen. Ich hätte eher den Mantel des Schweigens über so einen Vorfall gehüllt." Man müsse jeder Betroffenen zugestehen, „ihre negativen Erfahrungen mit Übergriffen zu teilen und damit auf ihre Weise umzugehen."

Bingo für Proll: Rückendeckung kommt auch von Moderatorin Marie Christine Giuliani: „Ich teile Deine Meinung. In unserer Branche gibt es viele Wege für Frauen, Karriere zu machen, einige sind unappetitlich." (sk)

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