Philippa Strache muss um Parlamentseinzug zittern

Der Einzug in den Nationalrat von Philippa Strache ist offenbar gescheitert. Die Gattin von Heinz-Christian Strache wurde auch nicht in die Wahlzentrale eingeladen.

Philippa Strache sollte eigentlich der Shootingstar der FPÖ sein, doch die Spesen-Affäre rund um ihren Gatten Heinz-Christian Strache sowie teure Handtaschen ("Heute.at" berichtete) ließen den Aufstieg offenbar platzen.

Denn da die FPÖ in Wien zu wenig Stimmen (14,24 Prozent) bekommen hat, wackelt nun auch das Mandat der FPÖ-Tierschutzlady.

Strache blieb zu Hause

Außerdem wurde die 32-Jährige auch nicht in die Wahlzentrale der Freiheitlichen eingeladen, sie bekam von der Partei keine Akkreditierung für die Hofburg.

Stattdessen soll Philippa Strache daheim geblieben sein. Ein Einzug in den Nationalrat ist rechnerisch zwar noch möglich, gilt aber als unwahrscheinlich.

So könnte ein Einzug noch klappen

Philippa Strache kandidiert auf der Wiener Landesliste auf Platz vier. Die FPÖ sollte auf der Landesliste vier Mandate bekommen. Zwei davon könnten aus zwei Wiener Regionalkreisen besetzt werden (Wien Nord und Wien Süd).

In Wien Süd geht das Mandat womöglich an Harald Stefan, der auf der Landesliste eigentlich vor Strache platziert ist. Demnach müssten drei Mandate übrig bleiben und Philippa Strache wäre drinnen.

Ob es Harald Stefan tatsächlich schafft, hängt aber laut Sora von den Wahlkarten ab.

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsPolitikPhilippa Strache

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