Piloten unterstützen Perez: "Das macht mich wütend"

Carlos Sainz springt Kumpel Sergio Perez zur Seite.
Carlos Sainz springt Kumpel Sergio Perez zur Seite.Imago Images
Seit Donnerstag ist die Zukunft von Sebastian Vettel geklärt. Der Deutsche fährt in der kommenden Saison für Aston Martin. Sergio Perez muss weichen. 

Nach dem Bekanntwerden des spektakulären Deals haben sich einige Formel-1-Piloten klar auf die Seite des Mexikaners geschlagen, konnten die Ausbootung des 30-Jährigen nicht verstehen. Schließlich war der Vertrag des Mexikaners noch bis 2022 gültig gewesen. 

"Mich macht das ein bisschen wütend, weil ich ein gutes Verhältnis zu ihm habe und ihn als Fahrer respektiere", erklärte McLaren-Pilot Carlos Sainz, der Vettel-Nachfolger bei Ferrari wird.

Der Spanier erinnerte an die Saison 2018, als die mexikanischen Sponsoren-Millionen, die Perez mitbrachte, den Rennstall vor der Pleite retteten. "Jetzt schaffen sie es endlich, ein gutes Auto für ihn zu bauen, Und jetzt wollen sie nicht weitermachen. Man sieht, dass es in der Formel 1 nicht immer nur um Leistung geht."

Verstappen stichelt gegen Vettel

Ähnlich sah es auch Renault-Pilot Daniel Ricciardo. "Er verdient einen Platz in der Formel 1. Aber es gibt nur noch wenige Cockpits", so der Australier. 

Einen Seitenhieb in Richtung Vettel konnte sich derweil Red-Bull-Pilot Max Verstappen nicht verkneifen. "Ich glaube nicht, dass Perez viel langsamer wäre. Letztendlich wird es davon abhängen, wie gut das Auto ist." 

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