Die Berliner Galerie "Contributed" widmet dem Münchner Lebenskünstler ab Freitag eine umfassende Schau. Im heiteren Heute-Talk plauderte der charmante Abenteurer aus dem Nähkästchen: "Ich setzte mich in meine Cessna 180 und suchte selbst von der Luft aus nach den spannendsten Orten. Das war in den 1960er-Jahren außergewöhnlich für einen Fotografen".
Ebenso einzigartig war sein Deal mit der Fluglinie "Pan Am", dank dem er seine Models vor den bizarrsten Landschaften - von Alaska bis Tahiti - posieren ließ. Doch nicht nur seine große Reiselust, auch seine jugendliche Experimentierfreude machte ihn zum Ausnahmekünstler. Im Alleingang erlernte er diverse Techniken, arbeitete mit sämtlichen Formaten und setzte jede nur denkbare Lichtart von Neon bis Blitz ein.
"Die Mode war dabei", wie er heiter gestand, "eher Nebensache. Die Bilder und die Welt zu sehen, war, was mich interessierte." Mit dieser Neugierde und seinem Gespür für Ästhetik schuf er Bilder von zeitloser Schönheit.