Politik

"Pionierin, Kämpferin" – Theresia Haidlmayr ist tot

Tiefe Trauer um Theresia Haidlmayr! Die ehemalige Behindertensprecherin der Grünen im Nationalrat ist im Alter von 66 Jahren verstorben.
13.06.2022, 16:38

Mit Bestürzung reagiert die Doppelspitze der Grünen Wien, Judith Pühringer und Peter Kraus, auf die Nachricht über das Ableben der früheren Nationalrätin und Behindertensprecherin der Grünen, Theresia Haidlmayr:

"Theresia war eine Pionierin auf ihrem Gebiet und jahrzehntelang eine unerschrockene Kämpferin für die Rechte behinderter und benachteiligter Menschen. Unser Mitgefühl gilt ihren Hinterbliebenen, ihrer Familie und ihren Freunden. Ihr Ableben ist ein schmerzvoller Verlust."

Maurer: "Hat viel im Land bewegt"

"Ich bin sehr betroffen, dass Theresia Haidlmayr gestern Nacht gestorben ist. Sie hat sich trotz ihrer Krankheit nicht unterkriegen lassen und war eine kämpferische, zielstrebige Frau, die viel in diesem Land bewegt und angestoßen hat“, trauert Sigi Maurer, Klubobfrau der Grünen, um Theresia Haidlmayr.

1994 wurde die gebürtige Oberösterreicherin Theresia Haidlmayr mit den Grünen in den österreichischen Nationalrat gewählt. Sie war Behinderten- und Zivildienstssprecherin der Grünen.

Rauch: "Werden sie sehr vermissen"

"Mit Theresia Haidlmayr verlieren wir eine aufrechte, engagierte Vorkämpferin für die Rechte von Menschen mit Behinderung", so Sozialminister Johannes Rauch zum Ableben der ehemaligen Nationalratsabgeordneten und Behindertensprecherin der Grünen. "Ihre Verdienste sind nicht hoch genug einzuschätzen."

Er habe Theresia Haidlmayr als herzliche Mitstreiterin kennengelernt, die sich maßgeblich für die Inklusion und Gleichberechtigung von behinderten Menschen eingesetzt hat.

"Es ist ihr hoch anzurechnen, was sie für die Behindertenbewegung in Österreich geleistet hat und mit welcher Kraft sie Betroffenen eine Stimme gegeben hat – auch lange nach ihrer politischen Tätigkeit bis zu ihrem Tod. Für ihr Lebenswerk verdient sie unseren größten Dank und unser aller Wertschätzung. Wir werden sie sehr vermissen", betont Sozialminister Johannes Rauch.

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