Pistolenmann fesselte Nobel-Juwelier bei Überfall

Einer Schusswaffe in die Mündung schaute Dienstag um 15.30 Uhr ein Juwelier in der Wiener City. Nachdem er den Geschäftsführer gefesselt hatte, ergriff der 25 bis 30 Jahre alte Räuber, der gebrochenes Englisch sprach, mit seiner Beute die Flucht. Sein Opfer blieb unverletzt.

Gegen 15.30 Uhr läutete der Unbekannte beim Juwelier in der Habsburgergasse an. Der 40 Jahre alte Geschäftsführer gewährte ihm Einlass. Während der Mann sich Uhren zeigen ließ, zog er eine Pistole und bedrohte sein Opfer, schilderte Polizeisprecherin Adina Mircoiane. Der Räuber ließ sich die Schlüssel für die Vitrinen aushändigen und bediente sich anschließend selbst und stopfte 40 Luxusuhren (Breitling, Rolex, IWC..) in eine Ledertasche.

Den Geschäftsinhaber fesselte er mit zwei Paar Handschellen an ein Stiegengelädner im ersten Stock. Dann flüchtete er zu Fuß über die Habsburgergasse und tauchte in der Menschenmenge unter. "Passanten hörten die Hilferufe", sagte Mircioane. Sie verständigten die Polizei. Beamte befreiten schließlich den Geschäftsführer.

Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem mit einer Pistole bewaffneten Täter ein. Der Räuber wurde als 1,76 bis 1,80 Meter groß, schlank und sportlich beschrieben. Er hat dunkles, kurzes Haar und Dreitagesbart. Bekleidet war er mit einer türkisen Winterjacke.

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