Jahrelanger Streit

Brad Pitt gewinnt gegen Angelina Jolie vor Gericht

Im Rosenkrieg um das Chateau Miraval kann Brad Pitt einen wichtigen Erfolg verbuchen. Zeugen müssen jetzt unter Eid aussagen.
Heute Entertainment
27.06.2026, 09:38
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Brad Pitt (62) hat im erbitterten Rechtsstreit mit seiner Ex-Frau Angelina Jolie (51) um das gemeinsame französische Weingut Chateau Miraval einen wichtigen Sieg errungen. Ein Gericht in Kalifornien gab einem Antrag seiner Anwälte statt und ordnete an, dass Vertreter der Stoli Group nun unter Eid aussagen müssen.

Im Fokus steht dabei der Manager Alexey Oliynik, der sich bisher geweigert haben soll, relevante Dokumente herauszugeben oder zu einer Befragung zu erscheinen. Seine Begründung, als Einwohner der Schweiz könne er dazu nicht gezwungen werden, wurde vom Gericht abgeschmettert.

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Wie rtl.de unter Berufung auf das US-Magazin "People" berichtet, müssen die Vernehmungen bis Ende September in London stattfinden. Sie drehen sich um den Verkauf von Jolies Anteil an dem Weingut im Jahr 2021.

Jolie verkaufte ohne Pitts Wissen

Hintergrund des Streits: Angelina Jolie hatte ihren 50-Prozent-Anteil am Chateau Miraval damals an Tenute del Mondo veräußert, die Weinsparte der Stoli Group – und das offenbar ohne Pitts Wissen. Der Schauspieler wirft seiner Ex vor, damit eine frühere Absprache verletzt zu haben, wonach keiner seinen Anteil ohne Zustimmung des anderen verkaufen durfte.

Die beiden Oscar-prämierten Schauspieler, die sechs gemeinsame Kinder haben, liefern sich seit Februar 2022 ihren erbitterten juristischen Streit. Pitt hatte damals Klage eingereicht und behauptet, Jolie habe ihren Anteil unrechtmäßig verkauft.

Jolie warf Pitt "rachsüchtigen Krieg" vor

Die Schauspielerin reagierte im September 2022 mit einer Gegenklage und warf ihrem Ex-Mann vor, seit ihrer eingereichten Scheidung im Jahr 2016 einen "rachsüchtigen Krieg" gegen sie zu führen. Für Anfang Juli ist bereits der nächste Gerichtstermin angesetzt.

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