Pizzalieferant brachte Gras frei Haus

Bild: Fotolia (Symbol)

"Lammbock" auf Mostviertlerisch: Wie im Kultfilm mit Moritz Bleibtreu bot ein Quartett neben Pizza und italienischen Köstlichkeiten noch ein Spezialservice an: Drogen. Das "Gras" lieferten die Burschen mit der Pizza. Die Polizei beendete jetzt das lukrative Geschäft.

"Lammbock" auf Mostviertlerisch: Wie im Kultfilm mit Moritz Bleibtreu bot ein Quartett neben Pizza und italienischen Köstlichkeiten noch ein Spezialservice an: Drogen. Das "Gras" lieferten die Burschen mit der Pizza. Die Polizei beendete jetzt das lukrative Geschäft.

Ein Amstettener Schüler (19), ein arbeitsloser Lehrling (18) aus Pöchlarn (Melk) sowie ein Tschetschene und ein Syrer hauten sich auf ein Packel und kopierten die "Lammbock"-Filmidee: Drei der Beschuldigten holten das Suchtgift aus Wien, der Syrer (20) belieferte zahlreiche Kunden im Bezirk Amstetten und Melk. Die Abnehmer riefen dabei einfach via Handy "ihren" Lieblings-Pizzaboten an und bestellten über verschlüsselte Wörter die Grassorte und Menge. Der Pizzaflitzer lieferte in Parks, Spielplätzen und laut "NÖN" sogar in die Nähe von Schulen.

Rund 30.000 Euro haben die vier Verdächtigen dadurch eingenommen. Die Polizei fand bei Hausdurchsuchungen Gift, Drogenutensilien, Verpackungsmaterial und Bargeld in der Höhe von 1.370 Euro. Die vier Burschen wurden angezeigt. Übrigens: Im Film "Lammbock" ist die Spezialität die "Pizza Gourmet", bei der in einer kleinen Alupackung unter der mittleren Salamischeibe "Gras" aus eigenem Anbau mitgeliefert werden.

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