Pkw-Einbrecher in Tschechien gestoppt

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In einer grenzübergreifenden Polizeiaktion sind am Montag zwei Tschechen (beide 35) festgenommen worden, die im Verdacht stehen, drei Pkw-Einbrüche im Bezirk Mistelbach verübt zu haben. Sie wurden durch eine Straßensperre in ihrem Heimatland gestoppt.

In einer grenzübergreifenden Polizeiaktion wurden am Montag zwei Tschechen (beide 35) festgenommen, die im Verdacht stehen, drei Pkw-Einbrüche im Bezirk Mistelbach verübt zu haben. Sie wurden durch eine Straßensperre in ihrem Heimatland gestoppt.

Wie die Landespolizeidirektion Niederösterreich berichtete, hatte ein Zivilfahrzeug der Polizei aufgrund einer Funkwarnung das verdächtige Auto zwischen Laa an der Thaya und Wildendürnbach auf der L36 wahrgenommen und es in der Folge bis über die Grenze Richtung Hevlin und Znaim verfolgt.

"Rücksichtslose Fahrt"

Die Verdächtigen ignorierten Aufforderungen, anzuhalten. Die österreichischen Polizisten mussten die Verfolgung dann aufgrund der "rücksichtslosen Fahrt des Fluchtfahrzeuges" abbrechen. Die tschechische Polizei hatte allerdings bereits eine Straßensperre kurz vor Znaim errichtet.

Bei einer Durchsuchung wurden Teile des Diebesgutes aus drei Pkw-Einbrüchen im Weinviertel, darunter ein Laptop und eine Handtasche, gefunden. Die Staatsanwaltschaft Korneuburg ordnete die Festnahme der Männer an und erließ einen europäischen Haftbefehl.

Zeuge hatte Männer beobachtet

Am frühen Nachmittag war ein Pkw-Einbruch angezeigt worden, bei dem eine Arbeitstasche und ein Navigationsgerät gestohlen wurden. Ein Zeuge hatte zwei Männer in einem Auto mit tschechischem Kennzeichen als mutmaßliche Täter beobachtet.

APA/red

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