Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Herzogenburg und St. Pölten sorgt (einmal mehr) für politischen Zündstoff. Denn er ist im ÖBB-Rahmenplan von 2022 bis 2027 wieder vermerkt. Mit veranschlagten Kosten in der Höhe von 5,1 Millionen Euro. Das sorgt bei der SPÖ allerdings für Überraschung.
"Der zweigleisige Ausbau von Herzogenburg nach St. Pölten war schon unter Ex-Verkehrsminister Leichtfried fix und fertig geplant. Hofer hat ihn nicht umgesetzt und Gewessler plant jetzt wieder von vorne", ortet der niederösterreichische Nationalrat Robert Laimer eine Verschwendung von Ressourcen.
Dass die angeblich fertigen Pläne wieder verworfen wurden und man von Null beginnt sorgt auch bei den beiden Bürgermeistern der Städte für Ärger. Denn eine Realisierung vor 2030 scheint damit nicht realisierbar.