"Playboy"-Model tot im Meer gefunden: War sie Spionin?

Der Tod des russischen "Playboy"-Models Galina Fedorova wirft viele Rätsel auf
Der Tod des russischen "Playboy"-Models Galina Fedorova wirft viele Rätsel aufInstagram / galinamodel
"Playboy"-Model Galina Fedorowa wurde nach einem Bootstrip vor Sardinien nackt im Meer gefunden. Ihr Tod wirft viele Fragen auf.

Die Leiche der 35-Jährigen war am Samstag vor der Südküste Sardiniens aus dem Meer geborgen worden. Sie ist ersten Erkenntnissen nach ertrunken. Die italienische Justiz hat Ermittlungen eingeleitet.

Kein gewöhnlicher Badeunfall

Laut italienischen Medienberichten war Fedorowa, die regelmäßig auf den Coverseiten großer Männermagazine wie "Penthouse" und "Playboy" zu sehen war und in Paris lebte, mit dem russisch-britischen Fotografen Gerenius Tawarow (44) zu einem Shooting aufs Meer hinaus aufgebrochen.

In der Gegend von Isola Rossa beschlossen die beiden ein Bad zu nehmen, um sich abzukühlen. Plötzlich bemerkten sie, dass ihr Boot von der Meeresströmung erfasst wurde und abtrieb. Als sie versuchten zum Schlauchboot zurück zu schwimmen, blieb Fedorowa geschwächt zurück. Die Leiche der Russin wurde einige Stunden später gefunden, laut der Tageszeitung "L'Unione Sarda" wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Russische Geheimagentin?

Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte Handys, einen Fotoapparat, einen Laptop und eine Drohne, die sich im Boot befanden. Auch mehrere Flaschen hochprozentigen Alkohols wurden gefunden. Das Schlauchboot wies außerdem Spuren eines Aufpralls auf, die möglicherweise von einem Zusammenstoß mit einem Riff oder einem anderen Boot mit hoher Geschwindkeit stammen.

Außerdem erscheint es der Staatsanwaltschaft ziemlich seltsam, dass ein Model noch vor (!) dem Shooting schwimmen geht und damit das Risiko eingeht, ihr Make-up zu verschmieren und ihre Frisur zu ruinieren.

Der Fall wirft laut der Zeitung "Corriere della Sera" auch aufgrund des ungewöhnlichen Fundorts der Leiche und der russischen Herkunft des Models Fragen auf: Fedorowa wurde in der Nähe eines nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen NATO-Stützpunkts in Teulada entdeckt, wo regelmäßig MIlitärübungen und Kriegssimulationen stattfinden. Womöglich handelte es sich ja bei dem tödlichen "Shooting" in Wirklichkeit um eine gescheiterte Spionagemission?

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