Das war der Tag der Entscheidung: Gläubigern wurde ein Sanierungsplan vorgelegt, bis Donnerstag mussten sich entscheiden. Sie akzeptierten eine 30-prozentige Quote und retteten das Unternehmen so vor dem Konkurs.
Der Masseverwalter akzeptierte 18 Millionen an offenen Forderungen. Den rund 580 Gläubigern wurde in einem Sanierungsplan angeboten, 30 Prozent des Geldes zurückzubekommen. Das haben sie nun akzeptiert.
Binnen 14 Tagen erhalten sie zehn Prozent ihrer Forderungen, weitere 20 Prozent werden innerhalb von zwei Jahren ausbezahlt. Hätte man Schirnhofer in den Konkurs geschickt, hätten maximal 26 Prozent für die Gläubiger herausgeschaut.
210 Mitarbeiter gerettet
Das nach der in die Bredouille gekommene Fleischerei-Unternehmen hat nach 70 Entlassungen noch etwa 210 Mitarbeiter, die nun ihren Job behalten können.