Europa League

Pleite in Rotterdam – Sturm verliert Ingolitsch-Debüt

Sturm Graz hat die letzte Chance aufs Weiterkommen in der Europa League verspielt. Bei Feyenoord Rotterdam setzte es eine 0:3-Niederlage.
Sport Heute
22.01.2026, 20:36
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Tsuyoshi Watanabe per Kopf nach einem Corner (5.), Anis Hadj Moussa aus einem Konter (68.) und Goncalo Borges (90.) aus kurzer Distanz trafen für die Niederländer und versetzten den Aufstiegshoffnungen der Grazer im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Fabio Ingolitsch den Dolchstoß.

Mit nun vier Punkten auf dem Konto haben die Grazer nur noch theoretische Chancen aufs Weiterkommen. Das letzte Spiel der Ligaphase in einer Woche gegen Brann Bergen ist für die Grazer sportlich unbedeutend.

Eiskalte Dusche für Sturm

Der neue Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch wusste mit seiner Aufstellung durchaus zu überraschen. Nicht mit dem Einsatz von Keeper Daniil Khudyakov, der neuen Nummer eins der Grazer, sondern mit U17-Held Luca Weinhandl, der in der Mittelfeld-Zentrale ran durfte, im legendären De Kuip sein Pflichtspieldebüt für die Grazer gab, und gleich in der Startformation stand, elf Tage nach seinem 17. Geburtstag. Bei Feyenoord fehlte ÖFB-Legionär Gernot Trauner verletzt.

Doch Weinhandl und Co. erlebten früh die kalte Dusche. Watanabe brachte die Niederländer bereits in der fünften Minute in Front, kam nach einem Eckball per Kopf zum Ball, Arjan Malic störte ihn nur halbherzig. Es war der fünfte Gegentreffer nach einem Corner – trauriger Höchstwert in der Europa League. Die Antwort der Grazer verpasste Seedy Jatta, der von Otar Kiteishvili bedient den Ball nur knapp am Tor der Niederländer vorbeisetzte (15.). Danach beruhigten die Gastgeber das Spielgeschehen, bis Ayase Ueda kurz vor dem Pausenpfiff den zweiten Treffer liegen ließ, nachdem sich Khudyakov verschätzt hatte, das Tor nicht traf (44.).

Gerade, als sich die Grazer in der zweiten Halbzeit mit Nachdruck in die Partie kämpften, erhöhte Feyenoord wieder die Schlagzahl. Hadj Moussa nützte einen schnellen Gegenzug der Hausherren zum entscheidenden 2:0 (68.), Keeper Timon Wellenreuther hatte zuvor blitzschnell geschaltet, den Ball weit abgeschlagen. Den Versuch von Kiteishvili zuvor fing der niederländische Schlussmann sicher.

Damit war auch der Widerstand der Grazer gebrochen. So setzte Borges spät den Schlusspunkt, grätschte einen Ball aus kurzer Distanz ins Sturm-Tor, bedient von Shaqueel van Persie, dem Sohn von Feyenoord-Coach und Ex-Starspieler Robin van Persie.

Am kommenden Donnerstag steht der letzte Spieltag der Europa League auf dem Programm.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 22.01.2026, 20:40, 22.01.2026, 20:36
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