Plötzlich sprangen in Wien Migranten aus Lkw

Grenzübergang zwischen Reit im Winkl (Oberbayern) und Kössen (Tirol). (Symbolbild)
Grenzübergang zwischen Reit im Winkl (Oberbayern) und Kössen (Tirol). (Symbolbild)Bild: imago stock & people
Sechs Migranten hatten sich in einem Sattelschlepper zwischen einer Ladung Lack- und Farbdosen versteckt. In Wien endete ihre Reise im Krankenhaus.
Donnerstag, gegen 13 Uhr, sprangen plötzlich sechs Männer nahe den Entsorgungsbetrieben Simmering (EBS) aus dem Lkw. Es handelte sich dabei laut "Kurier" um Afghanen, die illegal nach Wien gereist waren.

Die Flüchtlinge hatten sich zwischen Lack- und Farbdosen versteckt, die der Lenker des Sattelschleppers mit slowakischem Kennzeichen in Serbien an Bord genommen hatte. Der Fernfahrer wurde festgenommen, er gab an, auf seiner Reise nach Wien mehrere Ruhepausen eingelegt zu haben.

Die sechs Afghanen stellten unverzüglich alle einen Asylantrag und wurden daraufhin in das Otto-Wagner-Spital gebracht. Laut Polizeisprecher Harald Sörös seien die Männer leicht unterkühlt gewesen: "Sie haben nichts getrunken und teilweise Lackdämpfe inhaliert, Lebensgefahr bestand keine."

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