Pöbler verleumdete Opfer bei Polizei - Zeugen halfen

Bild: Lisi Niesner

Eine 50-Jährige Frau kann den Passanten, die am Donnerstag auf der Meidlinger Hauptstraße unterwegs waren, dankbar sein. Wegen der Aussage Dritter entging sie einer Anzeige. Ein 29-Jähriger wurde so aggressiv beim Autofahren, dass er aus seinem Wagen hüpfte und die Frau, die hinter ihm fuhr zur Rede stellte. Plötzlich behauptete er, sie habe ihn angefahren.

 

Um 10.15 Uhr fuhren der 29-Jährige und die 50-Jährige auf der Meidlinger Hauptstraße hintereinander Der Jüngere sprang aus dem Auto, ging nach hinten und stellte die Frau zur Rede. Später erzählte er der Polizei, die Frau sei aufs Gas gestiegen und hätte ihn mit dem Auto am Bein berührt. Er sei deshalb gestürzt, jammerte er vor den Beamten. 

Die Frau muss wohl vollkommen überrascht von der Aussage gewesen sein. Sie widersprach vehement und sagte, sie habe ihr Auto keinen Millimeter von der Stelle bewegt. 

Die Beamten reagierten sofort und begannen, Passanten am Tatort zu befragen. Die Zeugen gaben bereitwillig Auskunft. Sie bestätigten, was die Frau gesagt hatte. 

Der 29-jährige Pöbler bekommt nun den Lohn für seine falsche Aussage: Er wird wegen Verdacht der Vortäuschung einer gerichtlich strafbaren Handlung angezeigt. 

Wenn sich zwei Aussagen widersprechen, sollte man als Opfer auf Nummer sicher gehen. Hier die Tipps der Polizei: 


Rufen Sie unverzüglich die Polizei
Wenn der andere Geld verlangt, zahlen Sie auf keinen Fall
Geben Sie auch keinen anderen Forderungen nach
Versuchen Sie sofort Zeugen ausfindig zu machen. 
Schreiben Sie die Daten von Zeugen auf, falls ihre Aussage von der Polizei benötigt wird. 

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