Anfang 2025 sorgte Oliver Pocher (48) für Aufsehen, als er gemeinsam mit seiner Ex-Frau Sandy Meyer-Wölden (43) beschloss, die gemeinsamen Zwillingssöhne auf ein Internat in Spanien zu schicken. Die Entscheidung brachte dem Comedian viel Kritik ein.
Nachdem Meyer-Wölden mit den Kindern aus Miami zurück nach Köln gezogen war, besuchten Elian und Emanuel (beide 14) dort eine Privatschule. Doch die Jungs hatten offenbar Schwierigkeiten, sich an die neue Umgebung anzupassen.
Wie tag24.de berichtet, hat Pocher nun im Podcast "Tommy Unlocks" die wahren Gründe für den drastischen Schritt offenbart. "Das haben wir vorher angekündigt: Ich habe gesagt, wenn das nicht funktioniert, ist es die einzige Chance", erklärte der 48-Jährige.
Der fünffache Vater nahm dabei kein Blatt vor den Mund. In einem ernsten Gespräch stellte er seinen Söhnen zuvor klar: "Ihr seid ja nicht doof, ihr seid ja faul oder irgendwas anderes. Wenn ihr hier nicht pariert, dann müssen wir einen anderen Weg finden."
Anders als Schwester Nayla (15), die sich gut an der internationalen Schule in Köln zurechtfand, mussten die Zwillinge den Weg ins Golf-Internat nach Marbella antreten.
Anfangs fanden die beiden das Internat "richtig beschissen", wie Pocher unverblümt preisgab. Sein Mitleid hielt sich jedoch in Grenzen: "Ist ja nicht so, dass sie jetzt in den Gulag gekommen sind oder irgendwie nach Sibirien mussten."
Das Leben in Marbella sei alles andere als hart: Neben dem geregelten Schulalltag stehen auch Aktivitäten wie Basketballreisen nach Venedig oder Golfspielen auf dem Programm. Zudem dürfen die Jungs zu Geburtstagen und in den neunwöchigen Sommerferien nach Hause fliegen.
Inzwischen sei eine positive Entwicklung erkennbar. Die Zwillinge hätten durch ihre Zeit im Internat viel Eigenständigkeit gewonnen. Aus Sicht des Comedians war die Erziehungsmaßnahme der richtige Schritt.