Elternstress wird Hörer-Hit

Podcast-Stars packen aus: "Wir mussten uns neu finden"

Mit ihrem Podcast treffen Sarah und Stefan Ager einen Nerv. Nun sprechen die Tiroler über Beziehungskrisen und warum Väter heute anders sein wollen.
Heute Entertainment
14.06.2026, 19:24
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Was als Ventil für den stressigen Alltag mit zwei kleinen Kindern begann, entwickelte sich zu einem preisgekrönten Erfolgsprojekt. Sarah und Stefan Ager aus Innsbruck wurden heuer mit ihrem Format "Liebreizend Extreme" beim Ö3-Podcast-Award ausgezeichnet. Nun sind die beiden bei Claudia Stöckls "Frühstück bei mir" zu Gast und sprechen offen über ihr Familienleben.

Die Eltern von fünfjährigen Zwillingen gewähren dabei einen sehr persönlichen Einblick in ihren Alltag zwischen Partnerschaft, Kindererziehung und beruflichen Herausforderungen. Vor allem die ersten Monate nach der Geburt ihrer Töchter hätten die Beziehung auf die Probe gestellt. Sarah erinnert sich daran, wie überfordert und allein sie sich damals oft fühlte. Aus dem Wunsch heraus, mehr miteinander zu reden und Probleme offen anzusprechen, entstand schließlich die Idee für ihren Podcast.

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Mit Themen, die viele Paare beschäftigen, haben sich die Tiroler inzwischen eine treue Fangemeinde aufgebaut. Ob Streit, Gleichberechtigung oder die Frage, was im Familienalltag oft zu kurz kommt, die Community diskutiert mit. Laut Sarah reagieren viele Hörer auf die Erzählungen des Paares so emotional, als wären sie selbst Teil der Beziehung.

Im Gespräch mit Stöckl geht es aber nicht nur um ihren Podcast-Erfolg. Die beiden sprechen auch über Erfahrungen aus der Paartherapie, die sinkenden Geburtenzahlen in Österreich und darüber, wie sich das Rollenbild von Vätern verändert hat.

Für Stefan Ager steht fest, dass Vaterschaft heute anders gelebt wird als noch in der Generation seiner Eltern. Sein eigener Vater war als Skirennläufer viel unterwegs. Er selbst wolle für seine Familie möglichst präsent sein und habe dafür sogar riskante Sportarten zurückgeschraubt. Wer Kinder bekomme, müsse sein Leben neu ordnen und das gelte für Männer ebenso wie für Frauen.

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