Jetzt ist es also fix: Nichts wird es aus den geplanten 600 Wohnungen rund um das Otto-Wagner-Spital in Penzing. Nach massiven Protesten der Anrainer wurde eine Experten-Kommission installiert, die sich auf maximal 160 Einheiten für Wohnungen, Praxen und Ähnliches einigte.
Jetzt stellen sich auch Stadtchef Michael Häupl und Planungsstadträtin Maria Vassilakou hinter die Empfehlung: "Es wird keine Luxuswohnungen geben, und das Grundstück wird in öffentlicher Hand bleiben." Schon 2014 soll zu bauen begonnen werden. Einigkeit zwischen Rot und Grün herrschte gestern auch im Gemeinderat: Die 60 Mandatare stimmten gegen die Opposition für das von Finanzstadträtin Renate Brauner geschnürte Budget 2014: Einnahmen in Höhe von 12,05 Mrd. Euro stehen Ausgaben von 12,34 Mrd. Euro gegenüber. Während Brauner von "maßvollen Investitionen" spricht, glaubt ÖVPKlubobmann Fritz Aichinger, dass "im Budget weitere 1,1 Mrd. Euro für Investitionen schlummern" würden.
Barbara Jandl