Die Fronten bei der Votivkirchen-Besetzung verhärten sich: Die Flüchtlinge protestieren weiterhin in der Kirche. Sonntag schaltete sich sogar das UNO-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR ein.
verhärten sich: Die Flüchtlinge protestieren weiterhin in der Kirche. Sonntag schaltete sich sogar das UNO-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR ein.
Seit eineinhalb Monaten protestieren die Flüchtlinge gegen ihrer Meinung nach schlechte Bedingungen in Asyllagern. 14 Asylwerber traten in Hungerstreik (nehmen aber nun wieder Tee zu sich), 12 wurden ins Spital gebracht (kehrten aber in die Kirche zurück).
Ihren Kampf wollen sie erst aufgeben, wenn die Politik auf ihre Forderungen eingeht. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner lehnt aber ein Gespräch sowie strukturelle Änderungen im Asylwesen ("funktioniert gut") ab. Entgegenkommen: Sie werde Flüchtlingsquartiere prüfen.
In der Nacht auf Sonntag gingen mehrere auf die Straße. Das UNHCR forderte am Sonntag von der Politik einen "konkreten Dialog". Neueste Mitstreiter: Nonnen des Bundes der Frauenorden helfen der Caritas ab 2. Jänner vor Ort.
Anna Thalhammer