Politiker darf "HH"-Taferl behalten

Für Wirbel sorgt derzeit das Autokennzeichen des Bad Ischler FPÖ-Gemeinderats Norbert Schartner. Er hat "GM - 88 HH". Jetzt muss man wissen, dass "88" und "HH" die Neonazi-Codes für "Heil Hitler" sind - und als Autokennzeichen verboten, sofern es sich um ein Wunschtaferl handelt.
Für Wirbel sorgt derzeit das Autokennzeichen des Bad Ischler FPÖ-Gemeinderats Norbert Schartner. Er hat "GM – 88 HH". Jetzt muss man wissen, dass "88" und "HH" die Neonazi-Codes für "Heil Hitler" sind – und als Autokennzeichen verboten, sofern es sich um ein Wunschtaferl handelt.

Das sei bei ihm allerdings nicht der Fall, so Schartner. Er habe das Kennzeichen schon seit 1995 – und ihm sei es "zufällig" zugewiesen worden. Er selbst habe gar nicht gewusst, dass es sich dabei um Neonazi-Codes handle. Jetzt, da er es weiß, will er die Taferl aber trotzdem nicht umtauschen. Und gesetzlich können sie auch nicht eingezogen werden, so das Verkehrsministerium.

Minister Alois Stöger (SPÖ) rät ihm aber: "Es wäre durchaus sinnvoll, wenn er von selbst die Kennzeichen zurückgibt."

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