Der Film "Snowden" über den Whistleblower Edward Snowden, der das NSA-Spitzelprogramm aufdeckte, hatte am Dienstag in Wien Premiere. Grund genug für "heute.at" die dort anwesenden Politiker und Experten zum Thema Datenschutz zu befragen.
Der Film "Snowden" über den Whistleblower Edward Snowden, der das NSA-Spitzelprogramm aufdeckte, hatte am Dienstag in Wien Premiere. Grund genug für "heute.at" die dort anwesenden Politiker und Experten zum Thema Datenschutz zu befragen.
Der mit Joseph Gordon-Levitt hochklassig besetze Thriller zog nicht nur Filmfans sondern auch viele Politiker und Politexperten an. Das war natürlich eine gute Gelegenheit, bei den Promis und Politikern nachzufragen, warum Datenschutz wichtig ist.
Für NEOS-Mediensprecher Niko Alm ist Datenschutz etwa deshalb wichtig, "weil jeder einen geschützten Bereich braucht", in dem er auch "kontroversielle" Dinge äußern kann, "ohne von der Gesellschaft gemaßregelt zu werden". Die grüne EU-Parlamentarierin Ulrike Lunacek sieht die Hauptaufgabe darin, in Zeiten von Gehemdiensten, die "mehr und mehr unserer persönlichen Daten sammeln", Rechte von Bürgern zu schützen.
Wie schützt man seine Daten? Datenschutz-Experte Herbert Gnauer rät vor allem: "Aufpassen, wo man Daten eingibt" und vor allem "sehr vorsichtig zu sein bei allen Gratis-Angeboten - gratis ist eigentlich nie umsonst. Im Grunde zahlt man dafür dann mit seinen Daten."