Werbespot

Politspaß: XXXLutz-Wahlkampagne endet mit DIESEM Appell

Der Möbelriese XXXLutz zeigte den Wahlkampf als Kindergarten und die Kandidaten als streitende Kids. Jetzt hat der Spot ein neues Ende mit Wahlaufruf.
Angela Sellner
24.09.2024, 08:58
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Mit seinem Werbespot, der die Spitzenkandidaten der Parteien als streitende Kinder zeigt, hatte der Möbelhändler XXXLutz die Lacher auf seiner Seite. In dem Spot wird der Wahlkampf zum Kindergarten – zur Melodie des Kinderliedes "Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann" singen etwa Klein-Kickl am Schaukelpferd oder Klein-Babler im Tretauto ihr Lied "Der Wahlkampf ist ein Kindergarten".

In dem Spot des bekannten österreichischen Möbelhauses tanzen die kleinen Kandidaten zu dem Song und spielen einander Streiche. So zeigt etwa ein in Lederhose und blaues Sakko gekleideter Herbert Kickl gleich zu Beginn Bundeskanzler Karl Nehammer mit den Fingern Hasenohren hinterm Kopf.

Auch die anderen Parteichefs entkommen der Karrikatur nicht – Grünen-Chef Werner Kogler etwa versucht vergeblich, ein kleines Windrad in Gang zu bringen. SPÖ-Boss Andreas Babler fährt in kleinem Tretauto vor, beschriftet mit "Tempolimit 100". Nehammer patzt sich beim Burger-Essen mit Ketchup an. Und Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger tanzt aus der Reihe und kräht in ein pinkes Mikrofon.

Wenige Tage vor dem Urnengang am 29. September wird die von der Agentur Demner, Merlicek & Bergman konzipierte "Kindergarten-Kampagne" nun auch zum Wahlaufruf – am Ende des Videos gibt es in der neuen Version zum Wahlkampf-Finish den deutlichen Appell: "Am Sonntag gehen wir zur Wahl".

Neues Ende des XXXLutz-Spots – mit der deutlichen Aufforderung: "Am Sonntag gehen wir zur Wahl."
XXXLutz/DMB

Vor dem Wahlaufruf ist noch zu hören: "Bis Samstag gehen wir zum XXXLutz." Und dann eben die Aufforderung, am Sonntag zur Wahl zu gehen.

"Es ist zu erwarten, dass diese demokratiepolitisch wichtige Botschaft in der vollen Stärke eines XXXLutz Auftritts mehr Menschen erreicht und berührt als sonstige Appelle mit erhobenem Zeigefinger", heißt es in einer Aussendung von Demner, Merlicek & Bergman.

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