Politstreit um geplante Verbindungsbahn in Wien

Die Wiener S-Bahn soll ausgebaut werden. Doch die VP startet eine Petition gegen den Bau der neuen Trasse in Wien-Hietzing. Die SPÖ sieht das Projekt positiv.

Der Streit um die sogenannte Verbindungsbahn in Wien-Hietzing geht weiter. Die Öbb wollen die Strecke der S80 bis 2025 erneuern. Für die Bahn soll eine neue Trasse gebaut werden, diese soll in Hochlage ab der Westbahn bis zur Schrutkagasse in Hochlage durch den Bezirk führen – zum Unmut vieler Anrainer.

Keine "Hietzinger Mauer"

Unterstützung kommt nun von der ÖVP. "Die im ersten Abschnitt auf einer Hochtrasse geplante Bahn durchschneidet mit den anschließenden Lärmschutzwänden und einer bis zu 8 Meter hohen Mauer Hietzing in zwei Teile", so die Meinung der VP.

Die Schwarzen starten nun eine Petition gegen das Vorhaben. Abgeordneter Wolfgang Gerstl will diese heute im Parlament einbringen.

Bürger werden informiert

In der Hietzinger SPÖ versteht man die Aufregung der VP nicht. "Die ÖBB werden den Dialog mit den Bürgern vorantreiben, es wird Ausstellungen und Infoboxen geben", so SP-Bezirksparteichef Gerhard Schmid. Er betont die Vorteile der geplanten Verbindungsbahn. "Wir wollen einen 15-Minuten-Takt für die Bürger, damit die Leute in wenigen Minuten im Stadtzentrum sind." Der Ausbau sei eine massive Investition in den öffentlichen Verkehr. Mit der Hochtrasse würden gefährliche Eisenbahnkreuzungen entschärft werden, auch Querungen sind geplant.

(pet)

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