Politstreit zwischen SPÖ und ÖVP um Engerl

Kein Weihnachtsfrieden in der Linzer Stadtpolitik! Dabei wäre das Thema so besinnlich: die Weihnachtsbeleuchtung.

Die Protagonisten: Auf der einen Seite Bürgermeister Luger und Finanzstadtrat Forsterleitner (beide SPÖ). Auf der anderen: ÖVP-Wirtschaftsstadträtin Wegscheider. Für sie ist es unmöglich, mit 270.000 Euro (30.000 Euro weniger als bisher) die Beleuchtung in der Stadt wie bisher durchzuführen.

Es gäbe nur zwei Varianten. Variante A: Die Nibelungenbrücke wird nicht beleuchtet (kein Engel), zudem kein Licht in der Hafferlstraße, plus Sparen bei Reparaturen. Oder B: Keine Beleuchtung in fünf Innenstadt-Straßen plus Solar City. Luger müsse nun entscheiden, schiebt sich den Ball weiter.

Forsterleitner ist empört: "Die einfachste Variante ist, einfach das Licht abzudrehen". Er fordert, dass Wegscheider andere Wege findet. "Sie ist zuständig". Linz zahle im Gegensatz zu anderen Städten die Beleuchtung alleine. "Dabei gäbe es genügend Wirtschaftstreibende, die ihren Beitrag leisten wollen".

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