Mit einem 5:1 im Relegations-Rückspiel gegen Holstein Kiel fixierten die "Geißböcke" den Verbleib in der Bundesliga. Danach wollten die Spieler und die Klubführung offenbar feiern. Problem: In Köln galt am Wochenende eine nächtliche Ausgangssperre, außerdem war die Bar, in der gefeiert wurde, eigentlich geschlossen.
Dennoch wurde in der Nacht auf Sonntag um 3.15 Uhr die Polizei in die "Makara-Bar" im Stadtteil Bickendorf gerufen. Dort feierten die Spieler gemeinsam mit einigen Klub-Mitarbeitern. Darunter auch ÖFB-Legionär Florian Kainz und Geschäftsführer Alexander Wehrle.
Die Party habe im geschlossenen Kreis stattgefunden und alle Beteiligten seien getestet worden, betont die Klubführung. "Die Feier war spontan organisiert worden und der Euphorie geschuldet. Wir können uns nur dafür entschuldigen. Wir sind unserer Vorbildfunktion nicht gerecht geworden. Wir wissen, dass so etwas in Pandemie-Zeiten nicht vorkommen darf", meint Wehrle zu deutschen Medien.
Dennoch gibt es jetzt Ärger. Laut Polizei wird ein Verfahren gegen alle Anwesenden und den Betreiber wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung eingeleitet. Aber auch gegen Ordnungshüter wird ermittelt. Denn offenbar posierte mindestens ein Polizist für Erinnerungsfotos an der Bar - und trug dabei die Schutzmaske nicht über Mund und Nase.