Polizei bei Einsatz von Sympathisanten behindert

Nach den ersten Meldungen über eine Massenschlägerei in Reutte hat die Tiroler Polizei nun Details zu dem Raufhandel veröffentlicht.

Am Sonntag, 22. April, kam es gegen 17:15 Uhr in Reutte im Bereich des Isserparkplatzes aus bisher unbekannter Ursache zu einem massiven Raufhandel zwischen mindestens sieben Personen, bei dem auch ein Schlagring benutzt wurde.

Bei den Beteiligten im Alter von 17 bis 28 Jahren handelte es sich um einen Afghanen, einen Pakistani und fünf türkische Staatsangehörige. Nach Angaben der Beamten waren gleich mehrere Polizeistreifen im Einsatz. Dabei wurden die Polizisten durch zahlreiche Schaulustige bzw. Sympathisanten der Beteiligten stark behindert.

Pfefferspray im Einsatz

Um die brutalen Streithammel voneinander trennen zu können musste auch Pfefferspray eingesetzt werden – erste lokale Medienberichte wonach Tränengas eingesetzt wurde, werden von der Polizei somit nicht bestätigt. Alle sieben Männer wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus Reutte eingeliefert.

Nach Abschluss der Einvernahmen werden Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Reutte erstattet.

(red)

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