Jener Pole (41), der in der Wiener City seinen Tiger-Python gegen Geld streicheln lies – "Heute" berichtete exklusiv – wurde angezeigt. Die Schlange wurde beschlagnahmt.
Großstadt-Dschungel extrem: Wie exklusiv berichtet, stand Dienstagnachmittag ein Mann vor der Malteserkirche in der Wiener Innenstadt. Um den Hals hatte er einen 2,5 Meter langen Tiger-Python. Gegen bares durfte man die Schlange streicheln.
Zeugin alarmierte die Polizei
Mehrere Passanten ließen sich den Nervenkitzel nicht entgehen. Eine tierliebe Zeugin aber sah das Spektakel und alarmierte umgehend die Polizei. Die schritt gemeinsam mit der MA 60 (Veterinärdienste und Tierschutz) sofort ein: Der Pole (41) wurde nach dem Tierhaltegesetz angezeigt, die als gefährliches Tier eingestufte Schlange wurde nach den Bestimmungen des Wiener Tierhaltegesetzes beschlagnahmt und der Tierrettung übergeben.
"Dem Tier geht es gut. Es ist nun im Auffangquartier für Reptilien in den Hirschstettner Blumengärten untergebracht und wird bald an den Zoo Forchtenstein übergeben", so Stefan Fischer, Sprecher von Tierschutz-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ), zu "Heute". (ck)